Zünftiger Hock:

hock2Bei sommerlicher Witterung fand am Samstag der zweite „Brodwurschd-(Musik)-Hock“ des Musikvereins Kirnbach auf dem Moosenmättle statt. Unter dem Motto „Endlich wieder gemeinsam musizieren“ kamen zahlreiche Besucher zusammen. Abwechselnd und später auch gemeinsam sorgte eine kleine Besetzung der Trachtenkapelle Kirnbach, der

Trachtenkapelle Kinzigtal und der „Gardefischle“ aus Wolfach für zünftige Stimmung bis in die Nacht. Foto: Luisa Lutz

 


Die Trachtenkapelle Kirnbach lädt für Samstag zum zweiten „Brodwurschd-(Musik)-Hock“ ein, bei dem das Publikum aufgerufen ist, selbst zum Instrument zu greifen.

Wolfach-Kirnbach (red/tol) - Copyright 15.06.2022 Reiff Medien

hock1Einen „geselligen Abend bei grenzenloser Blasmusik unter freiem HimmeI“ verspricht der Musikverein Trachtenkapelle Kirnbach für Samstag, 18. Juni, auf dem Moosenmättle: Nach der Premiere 2019 soll auf dem Festplatz beim „Bergstüble“ der zweite „Brodwurschd(Musik)-Hock“ stattfinden.

Was das ist, das definieren die Musiker in ihrer Ankündigung so: „Endlich wieder zusammen musizieren, ‚frei Schnauze‘ ohne Noten, ohne Programm, aber mit viel Freude und Spontanität, das verstehen wir unter ‚Brodwurschd-Musik‘.“ Das Motto für die zweite Auflage des Hocks soll darum wieder lauten: „Das Publikum ist die Bühne“. Denn mitmachen kann jeder, der will: Ob Blechoder Holzblasinstrument, Gitarre, Akkordeon oder Gesang – wer Spaß am Musizieren hat, darf sein Instrument mitbringen und mitmachen. „Dadurch soll ein kunterbunter und gemütlicher Abend in perfekter Kulisse entstehen“, heißt es in der Ankündigung weiter.

Mitmachen ist allerdings kein Muss: Auch wer nur in geselliger Runde zuhören will, ist willkommen. Für Bewirtung ist gesorgt, der Eintritt ist frei. Beginn ist um 17.30 Uhr. Einzige Einschränkung: „Da es kein Festzelt geben wird, findet der Hock bei Schlechtwetter nicht statt.“ Stand Dienstag lauten die Wetterprognosen für Samstag in Kirnbach allerdings auf strahlenden Sonnenschein und Temperaturen von 30 Grad Celsius bis in den Abend hinein.

Im Juni 2019 fand der erste und bislang einzige „Brodwurschd-(Musik)-Hock“ auf dem Moosenmättle statt. Schon damals lautete die Devise: Mitmachen erwünscht. Archivfoto: Andreas Buchta


 


ehrungenKirnbacher Musiker geehrt: Im Rahmen der Hauptversammlung des Musikvereins Kirnbach am Samstag wurden fünf langjährige Mitglieder geehrt. Für 15-jährige Mitgliedschaft wurden Petra Schwer und Miriam Lempert ausgezeichnet, für

25-jährige aktive Mitgliedschaft Bettina Vollmer und Franziska Huber. Für gar 50 Jahre aktive Mitgliedschaft wurde Reiner Springmann geehrt. Das Foto zeigt den Vorsitzenden Julian Springmann (von links) mit Reiner Springmann, Petra Schwer, Bettina Vollmer und Franziska Huber sowie Bürgermeister Thomas Geppert.

Foto: Andreas Buchta

 


„Wir haben ein schweres Jahr hinter uns“, bilanzierte Dirigent Siegfried Weisser in der Hauptversammlung des Musikvereins Kirnbach. Mit teils neu aufgestelltem Vorstand will das Orchester nun wieder verstärkt von sich hören lassen.

Der auf mehreren Positionen neu formierte Vorstand des Musikvereins Trachtenkapelle
Kirnbach mit dem Vorsitzenden Julian Springmann (Dritter von rechts) und
Bürgermeister Thomas Geppert (rechts). Foto: Andreas Buchta

Wolfach-Kirnbach. 
In „Webers Esszeit“ in Gutach fand am Samstag die Hauptversammlung des Musikvereins Trachtenkapelle Kirnbach statt. „Es war ein schwieriges Jahr“, stellte Vorsitzender Julian Springmann fest. Die Hauptbeschäftigung des Vorstands habe darin bestanden, den Überblick über die Corona-Vorschriften zu behalten. „Für 2022 sieht’s gut aus“, fand er. „Aber was bringt der Herbst?“ Schriftführerin Bettina Vollmer bilanzierte fürs vergangene Vereinsjahr nur wenige
 Termine. Unter anderem gab es im Herbst eine Orchesterversammlung, im November beteiligte sich der Verein am Volkstrauertag. Nach einigen Proben im Sommer und Herbst musste der Betrieb zum 25. November aber wieder eingestellt werden.

Hauptkassiererin Sabine Springmann meldete für 2021 trotz der widrigen Umstände einen komfortablen Überschuss – auch dank zweier Altpapiersammlungen. Bürgermeister Thomas Geppert dankte dem Verein für seine Leistung das ganze Jahr über. Besonders hob er dessen Eigenleistung beim Ausbau der Infrastruktur auf dem Festplatz Liefersberg hervor.

„Wir haben ein schweres Jahr hinter uns“, erklärte auch Dirigent Siegfried Weisser. Trotz des „ewigen Hin und Her“ habe das Orchester 15 Proben abgehalten, alle ausgezeichnet besucht. Die musikalische Qualität müsse wieder auf den Stand von vor der Pandemie gebracht werden, forderte Weisser und freute sich, dass endlich wieder Auftritte in Sicht seien. Vor dem nächsten Konzert möchte er einen musikalischen Abend mit Unterhaltungsmusik veranstalten. Abschließend appellierte er an die Musiker: „Kommt in die Proben, dann kriegen wir das schon hin.“ Bei den Wahlen wurde Bettina Vollmer zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, ihre Nachfolgerin als Schriftführerin ist Luisa Lutz. Vorsitzender Julian Springmann und Hauptkassiererin Sabine Springmann wurden bestätigt. Neuer Geschäftsführer ist Jürgen Henninger, zu aktiven Beisitzern wurden Florian Faisst, Sarah Schondelmaier, Monika Armbruster, Matthias Dorn und Patricia Wöhrle gewählt, zu passiven Beisitzern Franz Bruder und Birgit Schondelmaier. Kassenprüfer sind Michael Fritschy und Petra Schwer.

Zum Abschluss gab der Vorsitzende die geplanten Veranstaltungen bekannt. So soll es im Juni Auftritte in Kirchzarten und am Mummelsee geben, im Juli ein Kurkonzert mit der Kurrende und den Speckeierhock, im August und September Kurkonzerte am Alten Rathaus. Das Jahr soll mit dem Adventssingen und dem Silvestergottesdienst ausklingen.

INFO: Über die Ehrungen langjähriger Musiker berichten wir noch.

 

bildmusik


Die erste Maimusiktour führte vom Ladplatz, oberhalb der Kirche, talabwärts bis zur Metzgerei Riester. An den insgesamt vier Stationen wurde musiziert und geplaudert. Die Talbevölkerung erfreute sich an der Musik und die Musikerinnen und Musiker wurden gebührend dafür verpflegt. Bei der zweiten Tour führte es den Verein an sieben Stationen vom Katzenbühl, oberhalb gegenüber des Röcklehofs, das Grafenloch hinauf und den Rotsal wieder hinunter bis zum Berghansenhof. Auch an diesem Tag waren die Vorzeichen für einen stimmungsvollen Sonntag ideal. Bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen erfreuten sich die Musikerinnen und Musiker sowie Zuhörer an den gespielten Märschen und Polkas. Allen Gönnern und Freunden des Vereins gilt ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für die Spenden jedweder Art.


 

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