Musikvesper 2019 (Schwabo)

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Trachtenkapelle zieht Besucher an

Brauchtum / Mix aus volkstümlicher Musik und Vesper gelingt.

Wolfach (Kirnbach ( bea )

Nachdem das 1. Volkstümliche Musikvesper mit dem Musikverein Trachtenkapelle Kirnbach im letzten

Jahr besonders gut angekommen ist, gab es am vergangenen Samstagabend eine „Neuauflage“. Dieses 2. Volkstümliche Musikvesper fand in der Kirnbacher Gemeindehalle statt, und lockte besonders viele Besucher an. Aufgrund dieser guter Resonanz hat sich der Verein entschlossen, es 2019 zu wiederholen. Unter ihnen am Samstagabend der Kirnbacher Rohöl – Club, welcher seinen monatlichen Stammtisch damit verband, Musikfreunde aus näherer Umgebung, so wie der „Weckle – Club“ aus Wolfach, entstanden 1976 aus der Bürgerwehr.

Schwabo 14.10Auch war der Wolfacher Gemeinderat erschienen, welche nach einer Waldbegehung den Abschluss machte. Diese zuvor stattgefundene Waldbegehung mit Bürgermeister Thomas Geppert, Förster Ulrich Wiedmaier und Walter Voss vom Amt für Waldwirtschaft im Ortenaukreis. Der Weg führte vom Rathaus aus über den Käpfelefelsen, Riegelsbergweg, den Kamm entlang bis zum Bolsopf Kirnbach. Danach sind die Waldbegeher „in die Kirnbacher Wand „abgestiegen.

Ansager“ Vize – Dirigent“ Reiner Springmann versprach in seinen Begrüßungsworten, dass dieser Abend ein lockerer, schöner und gemütlicher Abend geben wird. Dazu trugen die Musikerinnen und Musiker unter Leitung ihres Dirigenten Sigfried Weißer wesentlich dazu bei. Natürlich stand das traditionelle Musikvesper im Mittelpunkt, wo Blut – Leber- und Bratwurst und Speck, alles aus regionalen Produkten, so wie Wurstsalat und Käseplatte serviert wurden.

Auch frisch gezapftes Bier vom Weizenstand, verschiedene original Kirnbacher Hausbrände und Liköre gehörten zum „Verzehrangebot“.

Der Kirnbacher Musikanhang hatte in der Küche und beim Servieren beste Arbeit geleistet. Durch die Trachtenkapelle Kirnbach „serviert“ wurde in 3 Blöcken Märsche, Polkas und moderne Blasmusik „quer Beet“. Beifall erhielt besonders eine Neueinstudierung, welche erstmals gespielt wurde. Es war die „Schwarzwaldmarie“ aus der Operette „Schwarzwaldmädel“, welche auch schon im Fernsehen gezeigt wurde, von Leon Jessel. Zudem kamen Freunde der modernen Blasmusik auf ihre Kosten. Immer wieder gab es in den Pausen Gelegenheit, sich mit dem Vesper zu stärken. Um 23 Uhr wurde als Zugabe des wirklich gelungenen Abends das Hoch Badner Land, Marsch zum Badnerlied von Emil Dörle gespielt, so dass reichlich Beifall der Lohn dieses Abends war.

©Text/Foto: Klaus Bea